Mär 2008

"Sportler bauen an Lindelberghalle"

 

"Sportler bauen an Lindelberghalle"
FC Stöckach will mehr als 250 000 Euro in ein eigenes Vereinsheim investieren

Das sicherlich zukunftsweisendste Projekt in der 4O-jährigen Vereinsgeschichte des FC Stöckach dürfte der in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung schon im Januar beschlossene Bau eines neuen Vereinsheimes sein. Mit dem Planentwurf wurde nun der in Igensdorf ansässige Architekt Peter Lüftner beauftragt.

IGENSDORF (rd) - Durch den von der Gemeinde geplanten Umbau der nahezu 25 Jahre alten Stöckacher Lindelberghalle von einer Mehrzweck-zur Kulturhalle und durch das ständige Wachstum des Vereins reichen künftig die vorhandenen Räumlichkeiten für die Belange des FC nicht mehr aus -der Verein nützt schon seit dem Bau der Grundschule auch deren Halle durch ganz unterschiedliche Gruppen mit.
Die Planung des Architekten sieht so aus: Am hinteren Ende der Lindelberghalle wird ein Baukörper mit zwei Ebenen angebaut. Im Erdgeschoss sollen ein etwa 72 Quadratmeter großer Gymnastikraum, ein Unterstellraum für Sportgeräte und Umkleiden untergebracht sein. Im Dachgeschoss sind ein Jugendraum von 50 Quadratmetern sowie die in einem Vereinsheim nötigen sanitären Anlagen vorgesehen. Vorerst soll die nötige Fläche für den Anbau von der Gemeinde gepachtet werden, die für den Verein außerdem eine Bürgschaft in Höhe von 75 000 Euro übernehmen soll.

255 Quadratmeter Nutzfläche
Peter Lüftners Planung sieht für den Anbau einen Bruttorauminhalt von 1118 Kubikmeter, eine Nutzfläche von 255 Quadratmeter und eine Brutto-Grundrissfläche von 356 Quadratmeter vor. Der Verein rechnet mit einer Bausumme von 256 600 Euro. Dazu werden noch Erschließungskosten und Stromanschluss, die Kosten für Vermessung und die Wiederherstellung der Außenanlage sowie die Architektenhonorare zu addieren sein.
Der FC Stöckach hat für sein Projekt 30 000 Euro Barmittel zur Verfügung und will Arbeitsleistungen im Wert von 40 000 Euro einbringen. Wie in der Hauptversammlung erläutert wurde, kann der Verein mit einem Gemeindezuschuss von 22 000 Euro rechnen und mit 75 000 Euro an schon beantragten Staatsmitteln, dazu einem Landkreiszuschuss aus der Jugendförderung. Das wird eine Kreditaufnahme in Höhe von 89 600 Euro nötig machen.
Der Vereinsvorstand hat inzwischen einiges auf den Weg gebracht: Ein Bauantrag liegt inzwischen bei der Gemeinde Igensdorf vor. Der Haupt-Förderantrag wurde, mit einer A-Nummer versehen, beim Bayerischen Landessportverband eingereicht und auch das Jugendamt des Landkreises hat den FC-Zuschussantrag vorliegen. Kuriosum am Rande: In der Hauptversammlung meldete sich spontan ein Maurer im Ruhestand aus dem benachbarten Eckental, der spontan für eine Woche seine kostenlose Mitarbeit anbot. Das wurde dankbar angenommen."


(Nordbayerische Nachrichten :: 20.03.2008)



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